Kredit für Zahnersatz

Gerade im medizinischen Zahnbereich, wurden seitens der gesetzlichen Krankenkassen erhebliche Kürzungen vorgenommen. Doch auch die privaten Krankenversicherungen bauen diesen Behandlungspunkt immer weiter ab. Es gibt zwar für den Zahnersatz gute Zusatzversicherungen, doch auch damit ist nicht immer alles abgedeckt. Was dem Betroffenen dann nur bleibt, sind Kredite für den Zahnersatz.

Wie geben sich die Banken zu diesem Thema? In der Regel geben sich die Fianzberater dazu eher bedeckt. Wird ein Auto, meistens ohne Wenn und Aber finanziert, tut man sich beim Dahrlehn zum „besseren Aussehen“ schwer. Der Grund besteht darin, dass es für das Auto den KFZ – Schein als Sicherheit gibt. Bei der Zahnbehandlung jedoch kann die Brücke oder das Impalatat kaum in den Tresor gelegt werden. Also, der Kredit zum Zahnersatz wird nicht anders bewilligt, wie die einer normalen Finanzierung.

Zudem gibt es die Klausel des Datenschutzes. Sollte eine Hinterfragung zur medizinischen Notwendigkeit erbracht werden müssen, hat der Antragsteller hierfür die Freigabe der Krankeneintragungen frei zugeben. Ob nun ein Bankangsteller sich in der Lage befindet die Notwendigkeit bzw. die Wertigkeit zu erkennen, bleibt bei allen Respekt, anzuzweifeln.

Der Kunde, der einen Kredit für seine Zähne bei seiner Hausbank zu beantragen gedenkt, ist sicher gut beraten, den Grund für den Antrag des Kredits „Sonstiges“ anzukreuzen. Dieses geht meistens bei einem Kleinkredit. Wenn es möglich ist, hilft auch der Dispo weiter, den man nach einen Bankgespräch evtl. etwas aufstocken kann. Die Kosten für den Zins mit einplanen. Dieser Weg erspart einen, sämtliche Kostenplanung nebst Behandlungsplan dem Kreditinstitut vorlegen zu müssen.

Größere Zahnpraxen bieten ihren Patienten die Bezahlung in Raten an. Meistens wird über sechs Monate kein Zins berechnet. Was darüber hinaus geht, wird mit einem geringen Zinssatz festgelegt. Die Praxis gibt diesen Wunsch auf Ratenzahlung an einen externen Dienstleiter weiter. Dieser beschäftigt sich in der Regel nur mit der Finanzierung von Behandlungen. Der Zahnarzt bekommt nach Zusage der Übernahme, sofort sein Honorar bezahlt. Nach Ende der Behandlung wird in monatlichen Raten getilgt.

Den Vertrag dazu schließen Sie mit dem Dienstleister ab, nicht mit ihren Zahnarzt. Meistens sind die Nebenkosten für einen solchen Kredit weitaus günstiger als bei der Hausbank. Der Anbieter kennt sich im Zahnsektor bestens aus und eine schnelle Bearbeitung ist gewährleistet. Bietet Ihr Zahnarzt solchen Service nicht an, kann man diese Anbieter auch Extern im Internet finden und sich beraten lassen.

Da es sich um einen Kredit handelt, braucht es auch bei der Finanzierung von Zahnersatz einer gewissen Bonität. Hier wurde seitens der Politik mal wieder nicht zu Ende gedacht. Denn wessen Einkommen eher als gering zu bezeichnen ist, könnte auf Ablehnung stossen. Doch wird das noch durch kleinere Beträge der Raten aufgefangen, sind negative Einträge in der Schufa dann das K. O der Zusage. Das ist ein Problem im System. Am Besten fragt man die jeweilige Gesellschaft ob und ab welchen Summen eine Bonitätsprüfung statt findet. Manche lassen Beträge, die in sechs Monaten beglichen werden, ohne Abfragen durch.

Dann gibt es die Kredite ohne Schufaanfrage. Diese Anbieter treten als Vermittler auf. Um ein solches Dahrlehn zu erhalten, bedarf es jedoch eines konstanten monatlichen Einkommens. Die Gebühren fallen wegen des Risikos oft höher aus, als üblich. Es ist eine Möglichkeit bei fehlender Bonität nicht mit Zahnlücken rumlaufen zu müssen. Wichtig ist, seriös ist wer keine Vorauszahlungen fordert.

Gibt es keine dieser Möglichkeiten, die neuen Zähne zu finanzieren, bleibt noch der gute Draht zum eigenen Zahnarzt. Am besten im persönlichen Gespräch klären. Gut macht sich, die eigene Lage zu erläutern und einen Zahlungsplan vorzulegen. Dabei nicht vergessen, auch das ist ein Kredit. Nur Vorschläge machen, die einzuhalten sind und dem Arzt einen Freiraum gewähren, auch seinen Zins draufzuschlagen. Fair bleibt Fair und schafft Vertrauen auf beiden Seiten.

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